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Vergänglichkeit von Fotografien als Mangel, rechtliche und vertragliche Betrachtung

DOI https://doi.org/10.15542/KUR/2017/1/2

David Seiler


Der Käufer von Fotokunstwerken hat im Regelfall dann, wenn Veränderungsschäden an den Fotos auftreten, keine kaufrechtlichen Ansprüche mehr gegen den Verkäufer. Da die Herstellung einer Reproduktion bzw. Ausstellungskopie urheberrechtlich gesehen eine zustimmungsbedürftige Vervielfältigung darstellt, bedarf der Käufer der Mitwirkung des Urhebers. Wie dies vertraglich geregelt werden kann, ist Gegenstand der nachfolgenden Ausführungen. Die Reproduktion in der Fotokunst war Gegenstand des Symposiums, welches von einer der größten Unternehmenskunstsammlungen organisiert wurde, deren Sammelschwerpunkt auf der künstlerischen Fotografie liegt. Dies ist Anlass, das Thema rechtlich näher zu untersuchen.

* David Seiler ist Rechtsanwalt in Cottbus.

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