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Das Urheberrecht des Bühnenregisseurs – Fluch oder Segen?

DOI https://doi.org/10.15542/KUR/2017/1/3

Andrea F. G. Raschèr


„A star is born“ (frei nach Cukor) – „Schlagt ihn tot – es ist ein Regisseur“ (frei nach Goethe). Zwar hat der Regis­seur als letzter das Licht der Bühne erblickt, doch sind die rechtlichen Probleme mit der Entwicklung der Regiekunst exponentiell gestiegen. Vorliegend wird aufgezeigt, warum der Bühnenregisseur Urheber seiner Inszenierung ist, warum er im Verhältnis zu den anderen ausübenden Künstlern etwas Besonderes ist und warum der Begriff „Werktreue“ ein Synonym von Faulheit ist. Um es vornehm auszudrücken.

* Dr. Andrea F. G. Raschèr, Raschèr Consulting Zürich, Lehrbeauftragter und Dozent für Kultur- und Kunstrecht. Vortrag gehalten am 15. Jänner 2017 an der Universität Wien. Die Vortragsform wurde beibehalten. Eine frühere Fassung ist erschienen als: Gegen ein Urheberrecht des Bühnenregisseurs!? In: Das Recht des Theaters - Das Recht der Kunst auf Reisen (Matthias Weller et al. Hrsg.) Baden-Baden und Zürich (Nomos & DIKE Verlag) 2011, S. 27 ff.

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